Für Raumbetreiber ist es eine Grundlage, um die Umweltqualität darzustellen. Für Nutzerinnen und Nutzer ist es ein Fenster in die Räume, in denen sie sich aufhalten.
Mensch und Umwelt: Die Raumqualität, der wir täglich begegnen
Von der Arbeit über das Wohnen bis zu Reisen und alltäglicher Erholung: Der Großteil unseres Lebens findet in Innenräumen statt. Die Qualität von Luft und Wasser ist nicht immer sichtbar, doch sie ist eine Umweltbedingung, die alle Nutzerinnen und Nutzer eines Raums gemeinsam betrifft. Das Clean Label lässt sich auf viele Arten von Räumen anwenden. Es liefert Arbeitsstätten Prüfinformationen, mit denen sie ihre Umweltqualität erläutern können, und hilft Bewohnerinnen und Bewohnern zu verstehen, welche Luft sie täglich atmen und welches Wasser sie täglich nutzen. Es unterstützt Reisende und Betreiber dabei, die Umweltqualität in Hotels und Unterkünften kennenzulernen, und schafft in öffentlichen und grünen Gebäuden eine klarere Verbindung zwischen Planung, Betrieb und tatsächlicher Nutzungsqualität.
Luft und Wasser: Unsichtbare Qualität wird zu verständlichen Belegen
Die Raumluftqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter die Nutzung des Raums, die Aktivitäten der Personen, die Belüftung, Baumaterialien, technische Ausstattung und die Außenumgebung. Jeder Raum hat daher seine eigenen Schwerpunkte. Auch die Wasserqualität lässt sich nicht allein am Aussehen beurteilen, und je nach Verwendung können unterschiedliche Prüfparameter und Qualitätsanforderungen relevant sein. Das Clean Label führt fachkundige Prüfungen von Luft und Wasser im zertifizierten Geltungsbereich durch und wertet die Ergebnisse anhand der geltenden Standards aus. Es erläutert, was die Daten für die Umwelt bedeuten, sodass Nutzerinnen und Nutzer erkennen können, was geprüft wurde und was die Ergebnisse aussagen.
Von der Vor-Ort-Prüfung zum zertifizierten Ergebnis: Ein transparenter Prozess
Das Clean Label ist weder ein einzelner Messwert noch eine einmalige Beurteilung. Es ist ein vollständiger Informationsprozess, der von der Festlegung des Raums über die Prüfdaten bis zur Auswertung anhand von Standards reicht. Zunächst werden der Raum, das Nutzungsszenario und der Prüfumfang bestätigt, die von der Zertifizierung abgedeckt sind, damit die Informationen klare Geltungsgrenzen haben. Anschließend werden mit professioneller Ausrüstung Vor-Ort-Messungen durchgeführt, um Daten zu Luft, Wasser und weiteren umweltbezogenen Qualitätsmerkmalen zu erheben. Die Proben werden nach Kategorien entnommen und im Labor analysiert. Schließlich werden die Daten gemäß den maßgeblichen Methoden, Standards und Zertifizierungsanforderungen aufbereitet und ausgewertet, und das Label samt Begleitinformationen weist den zertifizierten Geltungsbereich, die Grundlage und die Ergebnisse aus. Der tatsächliche Prüfumfang und die Zertifizierungsanforderungen richten sich nach den Gegebenheiten des jeweiligen Raums, den geltenden Vorschriften und den offiziellen Dokumenten.
Standards mit Quellen, Bewertungen mit Grundlage
Die vom Clean Label dargestellte Umweltqualität ist keine bloße Selbstauskunft. Die Prüfmethoden sind erklärbar: Es wird dargelegt, wie die Daten gewonnen werden, was die Prüfung umfasst und wie die Ergebnisse aufbereitet werden. Die Bewertungskriterien sind nachvollziehbar, denn die herangezogenen Vorschriften, Normen, herausgebenden Stellen oder Fachdokumente werden klar benannt. Das System wird zudem laufend aktualisiert, wenn sich Vorschriften und Normen ändern, wobei Dokumentenversionen und Aktualisierungsdaten der Website festgehalten werden. Sauberkeit ist nicht bloß ein Gefühl. Sie ist eine Umweltqualität, die geprüft, erklärt und fortlaufend verstanden werden kann.